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VISUS auf dem Kongress der deutschen Betriebsärzte

31. Oktober 2016

Dresden – Am 27. Und 28. Oktober war VISUS erstmalig auf dem Kongress der deutschen Betriebsmediziner als Aussteller dabei. Grund hierfür ist das neue Produkt LUVIS mini für die Prüfung des Kontrastsehens. Vor knapp einem Jahr gewann VISUS zusammen mit der Augenklinik Tübingen hierfür den Steinbeis Transferpreis.

VISUS auf VDBW 2016 in Dresden s

Während alle Mitbewerber mit Einblick-Geräten aufwarteten, konnte VISUS an seinem Stand durch eine Vielfalt an Sehtesten in Tafelform herausstechen. Vor allem die LUVIS-Leuchtkästen waren einzigartig. Weltweit gibt es noch keinen Leuchtkasten, mit dem herkömmliche Auflichttafeln (nicht transparent) von vorne beleuchtet werden können. Für die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) muss aber seit 2011 das Kontrastsehen untersucht werden. Die DOG hat hier einerseits die Einblickgeräte empfohlen, andererseits aber auch Kontrasttafeln wie die Pelli-Robson- oder Mars-Tafeln. Sie sind mit ca. 500 € netto deutlich kostengünstiger. Außerdem besteht bei gedruckten Tafeln nicht die Gefahr von Schwankungen, wie es sie etwa bei Displays geben kann. Überraschend war das Feedback der Betriebsärzte zu den Kontrast- und Farbtesten der Einblickgeräte. Es wurden Ungereimtheiten bei den Ergebnissen festgestellt. Die einzige Schwierigkeit bei den Kontrast-Tafeln hingegen ist lediglich die Beleuchtung. Dies hat die Augenklinik Tübingen genauer untersucht. Laut DOG-Empfehlung für die FeV dürfe man die Mars-Tafeln „mit einer Tischlampe beleuchten“. Das Ergebnis der Studie: Die Resultate sind je nach Lampe unterschiedlich. Die Idee für das LUVIS-Gerät war geboren.

VISUS vertritt nun das Projekt LUVIS und konnte den Betriebsärzten beide Varianten auf dem Kongress vorführen. Als Einführungs-Paket gab das das gut tragbare LUVIS mini (Handgepäckgröße) und die Mars-Tafeln (A4-Mappe) für unter 1.000 € netto. Zusammen mit allen anderen Sehtafeln, die man für FeV, G37 und G25 benötigt, beträgt die Investition rund 2.000 € netto und ist immernoch „tragbar“.

LUVIS Leuchtkästen auf VDBW 2016 in Dresden s

Außerdem stellte VISUS den Prototypen einer Screening-Software vor, bei der man Sehtest-Routinen aus einem Repertoire individuell zusammenstellen kann. Ebenfalls einfügen lassen sich alle gängigen Fragen zum Sehen am Bildschirm. Außerdem können Ergebnisse gedruckter Teste eingegeben werden, zB von Farbtesten, da diese auf einem Display immernoch als kritisch zu bewerten sind. Hier liegt eine aktuelle Studie der Hochschule Aalen vor. Die Software für Betriebsärzte wird voraussichtlich 2017 erhältlich sein. Interessenten können uns kontaktieren, um dann informiert zu werden.